Dread-Disease-Versicherung / Schwere-Krankheiten-Versicherung

[metaslider id=1295]

 

Die Dread-Disease-Versicherung (zu deutsch: Schwere-Krankheiten-Versicherung) ist eine Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit einer zusätzlichen Risikokomponente. Die vereinbarte Versicherungsleistung wird alternativ ebenfalls fällig bei der Diagnose bestimmter schwerer Erkrankungen bzw. der Erwerbsunfähigkeit aufgrund bestimmter schwerer Erkrankungen. Je nach Vertragsgestaltung kann auch eine zusätzliche einmalige Summe fällig werden.

Wie oft im Personenversicherungsrecht und auch in der Berufsunfähigkeitsversicherung ist auch bei der Schwere-Krankheiten-Versicherung im Versicherungsfall einiges zu beachten:

Darlegungs- und beweisbelastet für den Eintritt des Versicherungsfalls, das heißt des Vorliegens einer versicherten schweren Krankheit, ist der Versicherungsnehmer. Das machen sich Versicherer oft zunutze und bestreiten (oft zu Unrecht) das Vorliegen einer schweren Krankheit.

Eine Dread-Disease-Versicherung zahlt eine einmalige Versicherungssumme zum Beispiel bei Krebs und anderen schweren Krankheiten. Psychische und Skeletterkrankungen sind in der Regel nicht versichert. Eine monatliche Rente gibt es in der Regel nicht. Über die Auszahlung können Sie frei verfügen, ganz unabhängig von der Dauer der Erkrankung oder der Berufs(un)fähigkeit.

Die Dread-Disease-Versicherung ist eine Alternative für alle, die keine Berufs- und keine Erwerbsunfähigkeitsversicherung erhalten oder für die diese wegen Verweisungsmöglichkeiten oder anderer Gründe uninteressant ist.

Zu den schweren Krankheiten, die unter den Versicherungsschutz fallen, gehören

  • Krebs,
  • Multiple Sklerose,
  • Herzinfarkt,
  • Schlaganfall,
  • Angioplastie (Gefäßkatheter-OP)

und weitere.

Versicherer leisten nur ungern – auch wenn sie eigentlich müßten:

Die Leistungsquote liegt nach Angaben des Marktführers Canada Life für 2015 für die Erkrankung Krebs immerhin bei zwei Dritteln (67 %).

Bei allen anderen Erkrankungen sieht die Leistungsquote dagegen viel schlechter aus, nämlich bei

  • 5 % für Schlaganfall und Angioplastie,
  • 6 % bei Herzinfarkt und
  • 9 % bei Multipler Sklerose.

 

Das heißt aber nicht, dass andere Patienten mit dieser Erkrankung, die mehr als 90 % ausmachen und leer ausgehen, keinen Leistungsanspruch hätten:

Zwar muss eine Krankheit zur Auslösung des Versicherungsfalls häufig ein bestimmtes Stadium erreicht haben, damit sie als versichert gilt. Darüber hinaus sind unter Umständen Wartezeit und Karenzzeiten zu beachten.

Wenn Sie über eine Schwere-Krankheiten-Versicherung verfügen und der Versicherer den Versicherungsfall nicht anerkennen möchte, wenden Sie sich gerne an uns.

Wir prüfen für Sie, ob Ihr Anspruch mit Erfolg durchgesetzt werden kann und begleiten Sie bei den weiteren Schritten.

Wichtig ist, dass die Diagnose und der Krankheitsverlauf sorgfältig vom behandelnden Arzt dokumentiert werden, am besten ziehen Sie hier auch Spezialisten zurate. Auch die Einholung eigener Gutachten kommt zur Beweissicherung in Betracht.

Nehmen Sie zu uns Kontakt auf:

)Nehmen Sie Kontakt mit uns auf