Geburtsschäden

Regulierung von Geburtsschäden

 

Geburtsschäden und Geburtsfehler

 

Die Geburt eines Kindes ist für Mutter und Kind eine Extremsituation mit vielfältigen Risiken. Von einer Sekunde auf die andere kann aus dem wunderbaren Ereignis der Geburt ein Alptraum werden, wenn Behandlungsfehler zu einem Geburtsschaden führen.

 

Geburtsschaden oder „schicksalhaftes Ereignis“?

Oft erkennen Eltern ohne fachliche Expertise nicht, dass ein Schadensersatzansprüche auslösendes Ereignis vorliegt. Die Behandler räumen Versäumnisse ungern ein und vertrösten gerne der Behauptung, es handele sich um ein „schicksalhaftes Ereignis“, das nicht zu verhindern war. Oft erweist sich das als Schutzbehauptung, die entkräftet werden kann.

 

Sie fühlen sich als Betroffener alleine gelassen?

Keine Hilfe von Ärzten, Hebammen, Versicherungsgesellschaften: Die Betroffenen werden mit den Folgen regelmäßig allein gelassen. Schädiger und Versicherer entziehen sich ihrer Verantwortung. Die Behandler streiten jede Verantwortung ab. Zwar sind Ärzte und Hebammen gesetzlich pflichtversichert. Die Versicherungsgesellschaften verfügen aber über spezielle Abteilungen und hoch qualifizierte Rechtsanwälte, deren Ziel die Abwehr jeglicher Ansprüche ist. Hier gilt es, Waffenparität durch Einschaltung eines spezialisierten Anwalts zu erreichen.

 

Sie sind nicht allein!

 Ich helfe Ihnen, Ihr Recht durchzusetzen.

 Wenn es zu Komplikationen während der Geburt kommt oder ein Geburtsschaden bereits feststeht, ist schnelles und effizientes Handeln gefragt.

 

Dr. Sven Jürgens

Fachanwalt für Versicherungsrecht

bekannt aus der Berichterstattung von ARD, RTL, Sat1 u. a. mit jahrelanger Erfahrung im Versicherungs- und Arzthaftungsrecht.

Als Fachanwalt für Versicherungsrecht und Anwalt für Medizinrecht verfüge ich über mehr als 18 Jahre Erfahrung in der erfolgreichen Bearbeitung von arzthaftungsrechtlichen Fällen.

Nutzen Sie meine Expertise:

Ich prüfe für Sie, ob ein Fehler vorliegt, der für den Geburtsschaden oder Geburtsfehler ursächlich geworden ist. Dann bestehen Schadenersatz und Schmerzensgeldansprüche, die einen ganz erheblichen Umfang annehmen können. Geld kann das ausgelöste Leid nicht beseitigen, aber doch eine gewisse Kompensation und Linderung mit sich bringen.

 

Wie wir Sie unterstützen:

Neben der Einholung einer „zweiten Meinung“ anderer Ärzte und der Einleitung möglicher Therapien ist es wichtig, von Anfang an anwaltliche Expertise in Anspruch zu nehmen. Ob ein Behandlungsfehler,  Diagnose- und Befunderhebungsfehler, ein Aufklärungsfehler oder andere haftungsauslösendes Ereignis gegeben sind, kann nur ein Fachanwalt oder ein sachverständiger Arzt erkennen.

Es ist wichtig, sofort die bestmögliche Dokumentation der Ereignisse und Beweissicherung vorzunehmen, um Ansprüche rechtssicher durchzusetzen – auch wenn man den Kopf auf Grund des Erlebten und der veränderten Lebenssituation dafür eigentlich nicht frei hat.

Hier unterstütze ich Sie von Anfang an, um Ihre Rechte zu sichern und durchzusetzen.

 

Mögliche Ansprüche bei Geburtsschaden

Zivilrechtliche Ansprüche können den Geburtsschaden und das damit verbundene Leid nicht ungeschehen machen. Sie können aber die materielle Bürde mindern und die betroffene Familie finanziell entlasten. Neben einem erheblichen Schmerzensgeld können bei der Schadensberechnung auch alle Folgekosten eingestellt werden, wie etwa der Aufwand für häusliche Pflege und zukünftiger Verdienstausfall.

 

Prüfung der Behandlungsunterlagen

Es besteht ein Rechtsanspruch auf Einsicht in die Behandlungsunterlagen. Lassen Sie diese bei Unsicherheiten gegebenenfalls unverbindlich prüfen. Nach § 630 f. BGB ergibt sich eine Pflicht zur Dokumentation der Behandlung. Der behandelnde Arzt ist verpflichtet, Krankenblätter oder ähnliches in Papierform oder elektronisch anzulegen, bei denen Änderungen und Berichtigungen zeitlich erkennbar sind. Die Krankengeschichte (Anamnese), die Diagnosen, die Therapien und deren wesentliche Ergebnisse, die Medikation (Anordnung und Anwendung) sowie wichtige sonstige Feststellungen müssen richtig und vollständig festgehalten werden. Auch Einwilligungen und Aufklärungen sowie Arztbriefe sind aufzunehmen. Verstöße gegen die Dokumentationspflicht führen zu Beweiserleichterungen für den Patienten, wenn diesem die Aufklärung des Sachverhaltes erschwert wird.

 

Umkehr der objektiven Beweislast

Bei der rechtlichen Durchsetzung von Ansprüchen gelten im Arzthaftungsrecht besondere Regeln, die die oft schwierige Beweisführung für die Betroffenen erleichtern können.

Oft ist es nicht oder nur sehr schwer möglich, die Geschehensabläufe, falsche Weichenstellungen oder Fehler der Ärzte und daraus resultierende Schäden darzulegen und zu beweisen. Aus diesem Grunde hat die Rechtsprechung Beweiserleichterungen geschaffen, die mittlerweile auch gesetzlich verankert sind. So gilt etwa eine Umkehr der objektiven Beweislast zwischen dem Behandlungsfehler und dem Gesundheitsschaden wenn es gelingt, einen groben Behandlungsfehler nachzuweisen. Ein grober Behandlungsfehler liegt vor, wenn der Arzt eindeutig gegen bewährte ärztliche Behandlung regeln oder gesicherte medizinische Erkenntnisse verstoßen und einen Fehler begangen hat, der aus objektiver Sicht nicht mehr verständlich erscheint, weil er einem Arzt schlechterdings nicht unterlaufen darf (BGH, Urteil vom 16.06.2009, VI ZR 157/08).

Das geschieht gar nicht so selten, insbesondere, wenn etwa bei der Entbindung unter Hochdruck gearbeitet wird und schnelle Entscheidungen gefällt werden müssen.

 

Kontakt

Gerne unterstütze und entlaste ich Sie mit meinem Fachwissen und meiner Expertise und verhelfe Ihnen zu Ihrem Recht. Dabei arbeite ich mit anderen Spezialisten – etwa Sachverständigen – Hand in Hand.

Ich bin bundesweit tätig.

 

Schildern Sie mir hier Ihren Fall – kostenlos und unverbindlich. Ich verspreche Ihnen eine kurzfristige Rückmeldung und schaffe Ihnen eine Entscheidungsgrundlage für mögliche weitere Schritte.

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