Lebensversicherung

Mehr Geld aus Ihrem Lebens- oder Rentenversicherungsvertrag

Mehr Geld aus Ihrem Lebens- oder Rentenversicherungsvertrag

  • Sie planen, die Kündigung Ihres Lebens- oder Rentenversicherungsvertrages?
  • Sie haben bereits gekündigt?
  • Die Zahlung Ihres Versicherers ist nicht so hoch, wie Sie es sich gewünscht hätten?

Wir optimieren den Rückkaufswert aus Ihrem Lebens- und Rentenversicherungsvertrag auf Grundlage der neuesten Rechtsprechung.

Dr. Sven Jürgens zu diesem Thema in der Tagesschau

Ich zeige Ihnen, wie Sie Ihr eingezahltes Geld retten können – und sogar noch Zinsen erhalten!

 Mit einem legalen Trick erhalten Sie 

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Informationen zu Lebens- und Rentenversicherungen

Warum ist der Rückkaufswert, den meine Versicherung bezahlt, bei Kündigung so niedrig?

Lebens- und Rentenversicherung als „legaler Betrug“

Bei Abschluss eines Lebens- oder Rentenversicherungsvertrages wird Ihnen versprochen, dass die eingezahlten Beiträge in Ihrem Interesse gewinnbringend verwendet werden und eine angemessene Verzinsung erfolgt. Die Versicherer halten aber nicht das, was sie versprechen. Es wird sogar von „legalem Betrug“ gesprochen (Landgericht Hamburg, Urteil vom 03.06.1983, 74 O 47/83).

Abzüge bei Kündigung

Tatsächlich bedienen sich Versicherer großzügig selbst: Sie verrechnen Abschlusskosten, wie Vermittlungsprovisionen, mit den Beiträgen (in der Regel im sog. Zillmerverfahren). Hinzu kommen sog. Stornoabzüge als „Strafe“ für eine vorzeitige Kündigung. Die Abschlusskosten machen in der Regel etwa 4%, die Stornokosten nochmals etwa 5% aller von Ihnen eingezahlten Beiträge aus.

Die Rendite von Lebens- und Rentenversicherungsverträgen bleibt daher regelmäßig hinter den Erwartungen zurück. Häufig werden nicht einmal Sparbuchzinsen erreicht. Bei sog. Frühstornofällen (Kündigung in der Anfangsphase des Vertrages) erhalten Sie sogar deutlich weniger erstattet, als Sie an Prämien eingezahlt haben.

Verrechnungen nur bei wirksamer Vereinbarung

Voraussetzung für solche Abzüge ist aber eine wirksame vertragliche Vereinbarung im Versicherungsvertrag. Diese fehlt häufig.

Der Hintergrund: Bei den Vertragsbedingungen, die bei Abschluss eines Lebens- oder Rentenversicherungsvertrages vom Versicherer gestellt werden, handelt es sich um allgemeine Geschäftsbedingungen. Diese unterliegen als „Kleingedrucktes“ einer gesetzlichen und gerichtlichen Überprüfung gemäß § 305 ff. BGB. Die Rechtsprechung ist streng und korrigiert immer häufiger die Selbstbedienungsmentalität der Versicherungsgesellschaften. Die Gerichte schützen Versicherungsnehmer, indem Sie Versicherer in die Schranken weisen.

Muss ich mir als Versicherungsnehmer die Abzüge gefallen lassen?

Der BGH hat in mehreren Urteilen aus dem Jahre 2012 die aktuell gängigen Klauseln der Versicherungswirtschaft, auf deren Grundlage Abschluss- und Stornokosten einbehalten werden, für unwirksam erklärt.

BGH: Verrechnungsklauseln unwirksam

Schon in den Jahren 2001, 2005 und 2007 hatte der BGH die damals gültigen Klauseln für unwirksam erklärt mit der Folge, dass Versicherungsnehmer sich die Abzüge nicht gefallen lassen mussten.

Als Reaktion hieraus haben die Versicherer neue Bedingungen geschaffen. Mittlerweile ist es die Regel, dass die Versicherer in ihren Allgemeinen Versicherungsbedingungen versuchen deutlich zu machen, was mit der Verrechnung von Abschlusskosten gemeint ist. Häufig werden hierbei Tabellen verwendet, in denen, nach Jahren gestaffelt, der jeweilige Rückkaufswert (ohne Überschussbeteiligung) angegeben wird.

Auch diese Klauseln hat der BGH jetzt in mehreren Entscheidungen aus dem Jahre 2012 für unwirksam erklärt.

BGH/ EuGH: „ewiges Widerspruchsrecht“ für Verträge, die bis 2007 abgeschlossen wurden?

Außerdem prüft der EuGH aktuell, ob Versicherungsverträge, die bis zum 31.12.2007 geschlossen worden sind, rückwirkend aufgehoben werden können. Der BGH hat in einem entsprechenden Vorlagebeschluss den EuGH gefragt, ob § 5 VVG in der bis zum 31.12.2007 geltenden Fassung gegen die Zweite Lebensversicherungsrichtlinie (Europarecht) verstößt.

Bejaht der EuGH diese Frage, könnten Lebens- und Rentenversicherungsverträge, die nach dem §§ 5a VVG im so genannten „Policenmodell“ geschlossen worden sind, auch heute noch rückwirkend aufgehoben werden – im Rahmen eines „ewigen Widerrufsrechts“.

Die Folge wäre, dass sämtliche Beiträge zu erstatten sind, und zwar ohne jegliche Abzüge in voller Höhe, darüber hinaus die Beiträge in der Regel mit den gesetzlichen Zinsen (zwischen 4 und 9 % p.a.) zu verzinsen wären.

Bei bereits gekündigten Verträgen kann der Widerruf gegebenenfalls noch ausgeübt werden, allerdings ist hier eine dreijährige Verjährung zu beachten.

Welche Entscheidung trifft das Bundesverfassungsgericht?

Bundesverfassungsgericht: Zillmerung nicht erlaubt

Das Bundesverfassungsgericht geht in aktuellen Entscheidungen noch weiter und wirft die Frage auf, ob die Verrechnung von Abschlusskosten im Rahmen des Zillmerverfahrens verfassungswidrig ist. Damit wird die sog. Zillmerung (versicherungsmathematisches Verfahren, mit dem die Abschlusskosten verrechnet werden) insgesamt für unzulässig, weil unfair, erklärt – wohl auch dann, wenn die Zillmerung im Rahmen des seit 2008 geltenden § 169 VVG erfolgt (dieser bestimmt, dass im Falle der Kündigung dem Versicherungsnehmer mindestens die Hälfte des ungezillmerten Deckungskapitals zur Verfügung gestellt werden muss).

Was bekomme ich nach der neuen Rechtslage ausbezahlt?

Die neue Rechtsprechung ermöglicht eine deutliche Verbesserung des Rückkaufswertes von Lebens- und Rentenversicherungsverträgen. Sie erhalten mit der richtigen Argumentation und unserer Hilfe einen Rückkaufswert ausbezahlt, der ohne diese Abzüge berechnet wird und somit deutlich höher ausfällt.

Nach der neuesten Rechtsprechung können Ihnen häufig die

  • vollen eingezahlten Beiträge

(ohne Stornoabzug und ungezillmert, also ohne Abzug von Abschlusskosten/ Provisionen) sowie die

  • monatlichen gesetzlichen Zinsen auf die Beiträge

zustehen (4 bis 9,26%, je nach Zeitraum).

Was können wir für Sie tun?

Als eine auf das Versicherungsrecht spezialisierte Fachkanzlei (Fachanwalt für Versicherungsrecht) sind wir seit Jahren im Bereich des Lebensversicherungsrecht tätig und verfügen über umfassende und aktuelle Kenntnisse der Rechtslage und können auf einen großen Erfahrungsschatz blicken.

Rückkaufwert

Wir prüfen für sie anhand des konkreten Vertrages, welche Strategie den bestmöglichen Erfolg bietet.

Damit wir prüfen können, ob Ihr Lebens- oder Rentenversicherungsvertrag für eine Rückkaufswertoptimierung geeignet ist, bitten wir um folgende Informationen:

  • Kopie des Versicherungsscheins
  • Kopie der Versicherungsbedingungen (soweit zur Hand)
  • Ihre Kontaktdaten (Vor- und Zuname, Straße, PLZ, Ort, Telefonnummer und E- Mail Adresse)

Nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf:

Wir bieten Ihnen eine erste Erfolgseinschätzung.

Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen, teilen das Ergebnis unserer Prüfung mit und unterbreiten Ihnen einen Vorschlag.

Sie können sich dann überlegen, ob Sie uns mandatieren möchten.

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